JESUS.CH - 18.05.2012, 04:11
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«Jesus Freaks» feiern bei Kopten-Bischof
Mehrere tausend «Jesus Freaks» feierten im Juli 2009 ihr jährliches Festival auf dem Gelände der koptischen Kirche in Borgentreich bei Höxter. Das war «eine Riesenriesenfreude. Es war so schön, dass sie sagten, dass sie in jedem Jahr wieder zu uns nach Borgentreich kommen wollen», meint Anba Damian, Generalbischof der Koptischen Kirche Deutschlands, rückblickend zu diesem Ereignis. «Es ging so weit, dass sie sogar ein Lied über mich gedichtet haben, das ‚Holy Copter' heisst.» Die «Jesus-Freaks» als evangelische Jugendbewegung haben sich also für ihr Jahrestreffen mit den Kopten zusammengetan, ägyptischen Christen verschiedener Schattierungen. «Es war eine ökumenische Begegnung», erklärt Damian. Zuerst hätten die Jesus Freaks einige kleinere Versammlungen auf seinem Areal durchgeführt. «Dann fragten sie, ob sie nicht ihr jährliches Festival bei uns veranstalten können.» Ende Juli 2010 soll es wieder soweit sein. Platz haben die Jugendlichen auf dem Gelände genug. Damian: «Wir führen ein grosses Zentrum, wir haben eine ehemalige Militärkaserne gekauft.» Freaks im Kloster «Wir haben auch einige Ausflüge in das kopitsche Kloster in Höxter gemacht. Dort haben wir von der Geschichte der koptischen Kirche erzählt und wie wir leben. Das war eine fabelhafte Umarmung der ältesten Kirche dieser Erde mit der jüngsten christlichen Bewegung. Eine lebendige Ökumene, die nicht nur aus Worten bestand, sondern in der Tat. Menschen, die durch Vorurteile über etablierte Konfessionen abgestempelt waren, diese Menschen waren auf einmal beliebt. Wir haben ehrliche tolle Christen erlebt.»
Bischof predigt zu den Freaks Die Christen sind im Land der Pharaonen unter Druck, verschiedene Beobachter sowie auch Bischof Damian und seine Vertrauten sprechen von «Bürgern zweiter Klasse». Zur Begegnung mit den «Jesus-Freaks» erklärt der gutgelaunte Bischof: «Die Liebe Gottes erfahren wir alle und loben ihn mit jeder Stimme auf unterschiedenliche Art und Weise, aber Jesus Christus ist der Mittelpunkt unseres Lebens.» Zugleich Zentrum für erneuerbare Energie «Es wird nun auch ein Zentrum für erneuerbare Energie, also ein ökumenisches und ökologisches Zentrum.» Der koptische Generalbischof spricht von einer fabelhaften Zusammenarbeit mit der Universität Kassel. «Alle Formen der erneuerbaren Energie werden angesiedelt. Im letzten Jahren wurde bereits auf zwei Dächern Fotovoltaik installiert.»
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