JESUS.CH - 18.05.2012, 03:49
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Der Ferienort Rasa – mein Arbeitsplatz
Es gibt Leute, die kommen einmal nach Rasa und finden es schön, aber ein bisschen zu abgelegen. Andere kehren immer wieder zurück. Ich gehöre wohl zu Letzteren. Vor knapp drei Jahren kam ich zum ersten Mal mit einem VBG-Neujahr-Lager für junge Leute hierher.* Als ich an jenem kalten Dezembertag in der Centovalli-Bahn die engen Kehren des Tales hinauffuhr, hatte ich noch nicht die leiseste Ahnung, dass ich diesen Weg noch viele Male nehmen würde, zuerst für verschiedenste Lager, dann für einen Einsatz im Saisonteam. Konstruktive Pause Seit knapp zwei Monaten arbeite ich nun in der Hauswirtschaft und in der Küche des Campo mit. Die Arbeit im Gästebetrieb ist vorwiegend praktisch, etwas, das für mich anfänglich fremd war. Von einem Tag auf den andern wechselte ich die Rolle. Aus der Lehrerin wurde eine Lernende.
Einsam an der Spitze Hier in Rasa hingegen arbeite ich selten alleine. Das bedeutet, dass man sich aufeinander einstellen und trotzdem eine sinnvolle Aufgabenteilung finden muss. Aber man wird mit Fragen nicht allein gelassen wird und trägt die Verantwortung nicht nur als einzelne. Auch schwierige Situationen versucht man gemeinsam zu bewältigen. Gott neu begegnen Arbeiten, Leben und Glauben sind hier im Campo miteinander verknüpft. Diese Verbindung, hoffe ich, werde ich auch in meinen Alltag mitnehmen, der mich dann anderswo wieder erwartet. Ich möchte diese Nähe zu Gott nicht mehr verlieren und weiter mit Ihm den Weg gehen – wohin er auch führen mag. Infos zu den Einsatzmöglichkeiten im Campo Rasa: * VBG: „Vereinigte Bibelgruppen in Schule, Beruf und Universität“; www.vbg.ch |
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