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David war mit einer Schleuder bewaffnet und mit (1.Samuel 17,40)
fünf glatten Steinen
vier glatten Steinen und einem Speer
drei glatten Steinen
  Ergebnis

 

Schulung für Missionare der Multikulti-Kirche

 
Johan Oelen
Im multikulturellen Team lernen: Johan Oelen.
Im kommenden Herbst wird in Winterthur eine praktische Ausbildung für Gemeindegründung starten. Nach Angaben der Initianten stehen dabei unerreichte Volksgruppen im Mittelpunkt.

Es gehe darum, Christen zu Gemeindegründern auszubilden, damit sich die Zahl der neu entstehenden Gemeinden vervielfache, sagt der Initiant Johan Oelen. «Bisher unerreichte Volksgruppen erreichen» lautet das Programm, das Oelen mit CPx (Church Planting Experience) umsetzen will. Der Missionsleiter der Freikirche BewegungPlus stellt zurzeit das Schulungsprogramm zusammen und wirbt bei Gemeindeverbänden und Missionsorganisationen um Unterstützung.

Als Hauptunterschied zu bisherigen Missionsschulungen hebt Oelen den Praxisbezug hervor. «Gemeindegründung kann man nur im praktischen Tun lernen», sagt er. Nicht Wissensvermittlung, sondern drei Monate praktisches Üben als Gemeindegründer erwartet die Teilnehmenden von CPx.

Breite Zusammenarbeit
Zum ersten Kurs, der am 12. September in der Freikirche Arche (BewegungPlus) in Winterthur beginnt und drei Monate dauert, dürfte eine kulturell bunt gemischte Schar zusammenfinden: Neben Schweizern und in der Schweiz und Deutschland wohnhaften Ausländern hätten sich beispielsweise Christen aus Pakistan und Usbekistan für die Schulung interessiert, sagt Oelen.

 
Floyd McClung in Winterthur.
Floyd McClung in Winterthur.
Auch vom Glaubens- und Kirchenverständnis her gesehen ist das Spektrum gross: Neben Vertretern von Charismatikern aus Hauskirchen sind unter den Initianten auch Personen aus Freikirchen (Chrischona, FEG, Pfingstmission, BewegungPlus) und von Missionsgesellschaften zu finden. «Auch wenn man theologisch bestimmt verschiedene Ansichten hat, kann man auf der Ebene von Gastfreundschaft, Offenheit für Menschen, multikultureller Dimension oder Diakonie gut zusammenarbeiten», sagt Oelen.

Im Grunde handle es sich bei CPx auch um eine Möglichkeit, verschiedenen Gemeinden und Denominationen zu helfen, ihre Missionsaktivität voranzubringen, sowohl in der Schweiz als auch im Ausland. Diese Aufgabe dränge, denn immerhin gehöre noch ein Drittel der Menschheit zu sogenannt unerreichten Volksgruppen, also Völkern, in denen es keine christliche Gemeinde gebe.

All Nations-Projekt
Das Schulungsprogramm CPx ist ein Produkt des internationalen Missionswerks All Nations. Bisher gibt es CPx-Schulungen in Kansas und Kapstadt. Der internationale Leiter von All Nations, Floyd McClung, hat bei seinem Besuch am vergangenen 30. Juni in Winterthur darauf hingewirkt, dass eine solche Schulungsmöglichkeit auch in unserem Land aufgebaut wird.

Artikel zum Thema:
Floyd McClung im Livenet-Interview

Bearbeitung Livenet

Autor: Thomas Hanimann
Quelle: ideaSpektrum Schweiz. Evangelisches Nachrichtenmagazin
Datum: 19.03.2008

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