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Orthodoxe Kirche in Moskau |
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17 junge Leute aus einem theologischen Seminar in New Orleans waren eine Woche in Moskau unterwegs. Sie halfen bei Gemeindebau und Evangelisation mit und entwickelten ein Gespür für die russische Bevölkerung.
Nur ungefähr drei Prozent der russischen Bevölkerung gehen wöchentlich zur Kirche – noch weniger bezeichnen sich als evangelikale Christen. Aber als 1991 das sowjetische Reich zerbrach, gab es in Moskau ein grosses spirituelles Erwachen. Überall wurden Kirchen gegründet, und Tausende Menschen kamen zum christlichen Glauben. Heute ist die Situation viel schwieriger geworden.
Lange Anfahrt
Für russische Gläubige bedeutet es eine grosse Anstrengung, zu einer evangelischen Kirche zu kommen. Viele Christen in Moskau haben über eine Stunde Reisezeit. Manchmal gehört zum Kirchenbesuch eine lange Strecke zu Fuss, dann in der U-Bahn und im Tram und wieder zu Fuss. Gäbe es mehr Kirchen, dann würde es auch einfacher, die Menschen durch Evangelisation und Werbung zu erreichen.
Events sollen Beziehungen fördern
Das Missionsteam aus New Orleans half unter anderem bei Sporteinsätzen mit. Mit Frisbees und Softball spielten sie mit Teenagern in örtlichen Parks und gaben ihnen anschliessend einen Input über den christlichen Glauben weiter. Events wie diese sollen Kontakte und Beziehungen fördern und den Boden für neue Gemeinden schaffen.
Sie besuchten auch einen ehemaligen Studenten ihres Seminar, Michael Holyfield. Er lebt in einem dicht besiedelten Quartier aus Hochhäusern und ist dort mit seiner Frau dabei, in den neunstöckigen Gebäuden Hausgemeinden zu gründen. Ihre Strategie entstand aus der Unmöglichkeit, selber Land für eine Gemeinde zu kaufen, weil die Preise so hoch sind.
Viele Studenten des Missionsteams sagten nach dem Einsatz, sie würden gerne einmal nach Moskau zurückkehren, weil sie die Nöte der christlichen Gemeinden und der Bevölkerung allgemein erkannt hätten und dort etwas bewirken könnten.
Autor: Bearbeitet und übersetzt von Anicia Rütti
Quelle: bpnews