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David war mit einer Schleuder bewaffnet und mit (1.Samuel 17,40)
fünf glatten Steinen
vier glatten Steinen und einem Speer
drei glatten Steinen
  Ergebnis

 

Die beste Party aller Zeiten

 
Party
Ein Traum vom „Himmel“ - eine Party, bei der alle fröhlich sind ... Aber etliche Menschen, für die Plätze reserviert sind, fehlen.

Noch nie habe ich so viele Menschen auf einem Fleck gesehen wie auf dieser Party. Trotzdem habe ich keine Angst, dass die Stimmung kippt. Da ist auch kein Ausflippen und niemand lässt sich gehen. Alles ist erfüllt von einem fröhlich-gelassenen Feiern - ich sehe kein trauriges Gesicht.

Manche Gäste machen allerdings schon den Eindruck, als hätten sie so manches mitgemacht - aber auf ihren Gesichtern sind nur noch feine Spuren davon ... Erinnerungen wie an eine Welt von vorvorgestern.

Die Gesichter sind alle eingetaucht in ein helles Leuchten. Es ist eine Begeisterung, wie ich sie noch nie gesehen habe.

Aber nicht lange schaue ich meine mitfeiernden Nachbarn an. Meine Aufmerksamkeit gilt dem Gastgeber. Er sitzt auf einer Art Bühne. Seine Herrlichkeit und sein Glanz ziehen meine Blicke ganz von selbst an.

Wir sind beisammen. Wir tanzen fröhlich. Wir klatschen in die Hände und werfen unsere Hände voller Freude nach oben.

Wie lange schon? Ich kann es nicht sagen.

Wie lange noch, danach fragt niemand.

Wir sind glücklich. Wir fühlen uns wohl in der Gemeinschaft mit ihm. Wir rufen ihm zu und singen ihm unsere schönsten Lieder.

Auf einmal schweift mein Blick nun doch wieder ab. Auf einmal fallen mir neben dem Thron unseres Gastgebers leere Plätze auf.

Ich wundere mich, dass mitten in dieser unüberschaubar großen Menge freie Plätze sind.

Dann aber schaue ich genauer hin und es werden mehr und mehr. Ich werde neugierig und bewege mich in die Richtung dieser freien Plätze. Das ist kein Problem. Die Feiernden und Tanzenden weichen auseinander, geben mir den Weg frei.

Dann bin ich nahe genug, kann Schilder ausmachen auf diesen freien Plätzen in den langen Reihen. „Reserviert“, steht da. „Reserviert für ...“

Da stehen ganz viele Namen. Es sind Namen aus vielen verschiedenen Sprachen und Ländern ... die meisten kann ich nicht aussprechen.

Ein eigenartig kaltes, beklemmendes Gefühl beschleicht mich. „Vater“, murmele ich, „Vater ...“ Und auf einmal legt er die Hand auf meine Schulter.

„Ja, meine Tochter“, sagt er. Die Stimme ist sanft und doch bestimmt. Ich wage nicht, mich umzudrehen, wage nicht, ihm in die Augen zu sehen.

„Vater“, murmele ich - und spüre Tränen in meinem Gesicht. „Vater, wo sind diese? Warum sind sie nicht gekommen ... Du hast doch einen Platz reserviert. Für jeden von ihnen.“

„Meine Tochter, ich weiß, mein Herz ist auch schwer von dieser Sorge - es fehlen noch viele.“

„Vater, ich möchte noch einmal zurück ... ich möchte es ihnen sagen, dass du einen Platz für sie reserviert hast ... Wenn sie hören, wie wunderschön es hier ist bei dir, dann werden sie bestimmt kommen.“

Er schweigt einen Moment. Ich spüre, er ist nicht einverstanden mit meinem Vorschlag. Ich wage es und schaue ihn an.

Warum nicht, fragen meine Augen.

Und er antwortet, bevor die bohrende Frage meinen Mund verlässt: „Meine Tochter, die Einladung steht seit über zweitausend Jahren. Ich habe sie ihnen durch alle geschickt, die ich schicken konnte ...“

Ich spüre, meine Tränen werden immer heftiger. Und dann ist da seine Hand, die meine Tränen wegwischt.

„Vater, ich möchte so gerne etwas tun, damit sie kommen ...“

„Schreibe eine Geschichte“, höre ich ihn sagen. „Schreibe eine Geschichte“, und auf einmal wird die Stimme des Vaters immer schwächer. Ich höre sie noch wie aus der Ferne, als ich verheult aufwache.

Autor: Ingrid Heinzelmaier
Quelle: come. Zeitschrift für Christentum in Alltag und Gesellschaft
Datum: 01.04.2005

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