Derzeit werden 40000 neue Missionsmitarbeiter in hunderten von Bibelinstituten ausgebildet. Über 52000 neue christliche Gemeinden entstehen auf diese Weise jedes Jahr – das entspricht 1000 neuen Gemeinden pro Woche.
Das Missionswerk "Christian Aid" wurde 1953 vom Amerikaner Bob Finley gegründet, der damals eng mit Billy Graham zusammenarbeitete. Als eines der ersten amerikanischen Missionswerke begannen man einheimische Missionare zu unterstützen, besonders in Ländern, in denen evangelikale Christen eine unterdrückte Minderheit bilden. Heute unterstützt das Missionswerk mehr als 90000 einheimische Missionare. Webseite: www.christianaid.org
Einschüchtern bringen nichts
Stellvertretend drei aktuelle Berichte des Missionswerkes Christian Aid: Trotz der starken Bemühungen der kommunistischen Autoritäten kommen in Laos hunderte von Menschen zum christlichen Glauben, viele davon, nachdem sie Augenzeuge einer Heilung geworden sind, die im Namen von Jesus Christus geschah, berichtet das Missionswerk ChristianAid.
Die Regierung in Laos versucht ihr Äusserstes, um Christen einzuschüchtern und zu verhindern, dass sich das Evangelium (die gute Botschaft von Jesus) weiter ausbreitet. Offiziere drohen den Christen mit Gefängnis und schweren Strafen, wenn sie anderen von Christus weitersagen. Kirchengebäude wurden geschlossen, aber etliche mutige Christen treffen sich in verschlossenen Gebäuden.
Viele der Mitglieder von Bergstämmen, traditionell Animisten und Geisteranbeter, werden inzwischen Christen. Viele Wunder öffnen die Herzen der Menschen für Gott. Die Gemeinden in Laos wachsen deshalb so schnell wie schon seit Jahren nicht mehr. Und auch die aufgebrachteste Regierung kann das nicht stoppen, so das Missionswerk.
Ein Dorf mit dem Namen "Gott gibt es nicht"
Als einheimische Missionare in Sierra Leone nach Orten suchten, in denen das Evangelium unbekannt ist, fanden sie ein Dorf mit dem Namen „Gott gibt es nicht“. Der Name des Dorfes sprach so von Hoffnungslosigkeit, dass die Missionare Pläne machten, dieser isolierten Gemeinschaft die christliche Botschaft zu bringen.
Das Dorf im Norden des Landes war zu einer islamischen Hochburg geworden, der Rest der Bevölkerung betreibt Okultismus, befragt die Juju-Götter oder lebt in ständiger Furcht vor bösen Geistern. Die Häuptlinge und Ältesten des Dorfes gaben den christlichen Missionaren die Erlaubnis, dort zu arbeiten, und sie kümmern sich zunächst um die physischen Bedürfnisse des Dorfes. Inzwischen hat man sie gebeten, die Dorfschule zu übernehmen. Die junge Generation des Dorfes wird also das Evangelium hören. Die einheimischen Missionare sind entschlossen, darauf hinzuarbeiten, dass dieses Dorf einen neuen Namen bekommt.
Durchbruch bei islamischer Hochburg
Von Einheimischen geleitete Missionsdienste auf den Philippinen erleben erste Erfolge in islamischen Hochburgen, so das Missionswerk Christian Aid. Viele Gebiete auf den südlichen Inseln der Philippinen sind mehrheitlich muslimisch. Man vermutet, dass Al-Kaida sogar ein Trainingslager auf einer der Inseln hat.
Die örtliche islamische Terroristengruppe Abu Sayaff hat sich durch viele Gewalttaten hervorgetan, besonders unter der jungen Bevölkerung, um einen unabhängigen islamischen Staat zu gründen. Doch genau die jungen Menschen, die Abu Sayaff rekrutieren möchte, sind heute offenen für den christlichen Glauben geworden. Fünf junge Moslems kamen kürzlich zum Glauben, wurden getauft und nach Hause geschickt. Dort haben sie sofort ihrer Familie und ihren Freunden von Christus erzählt, trotz der Gefahr der erbitterten Ablehung. Dadurch konnten einheimische Missionare in islamischen Gebieten predigen. Eine Untergrundkirche, bestehend aus früheren Moslems,ist dadurch entstanden, und hunderte von Bibeln konnten eingeschmuggelt werden. Inzwischen kommen fast täglich weitere Moslems zum Glauben an Jesus.
Quellen: Freitagsfax/christianaid