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David war mit einer Schleuder bewaffnet und mit (1.Samuel 17,40)
fünf glatten Steinen
vier glatten Steinen und einem Speer
drei glatten Steinen
  Ergebnis

 

Der grosse, schöne Amerikaner

 
Damaris mit Todd
Aufregende Zeit in Amerika: Damaris Leimbacher aus Ottikon mit ihrem neuen Freund Todd.
Damaris wuchs in Westafrika auf. Zurück in der Schweiz fand sie das Leben in der Gemeinde zu eng. Christliches Elternhaus, christliche Gemeinde, christliche Freunde - sie wollte einfach auch die andere Seite des Lebens kennen lernen ...

Damaris, unsere älteste Tochter, war zehnjährig, als wir von Westafrika in die Schweiz zurückkehrten. In einer Freikirche in Gossau fanden wir als ganze Familie schnell unsere geistliche Heimat. Wir alle waren glücklich dort. Später war Damaris einige Jahre als Jungscharleiterin tätig, schlitterte aber zusehends in eine Lebens- und Glaubenskrise hinein. Christliches Elternhaus, christliche Gemeinde, christliche Freunde - sie wollte einfach auch die andere Seite kennenlernen. Mit wachsender Sorge beobachteten wir Eltern den veränderten Lebensstil unserer Tochter. Der Gemeinde hatte sie fast ganz den Rücken gekehrt. Aber glücklich war sie nicht.

Im September 2000 rauchte Damaris auf dem Flughafen Kloten ihre letzte Zigarette und flog nach Amerika. Bei Janice, einer 57-jährigen Missionarswitwe, fand sie liebevolle Aufnahme, liess sich in ihre Kirche einladen und schloss sich dem Volleyballclub an. Dann kam ein Samstag, den sie nie wieder vergessen wird. Anstatt mit Janice zu verreisen, lag Damaris mit einer Migräne im Bett und fühlte sich unbeschreiblich einsam in dem grossen Haus, auf dem fremden Kontinent, wo sie noch keine tieferen Freundschaften geschlossen hatte und auch die Sprache kaum kannte.

Wie staunte sie, als sie an diesem Tag von vier verschiedenen Leuten angerufen wurde, die doch gar nicht wissen konnten, dass sie krank war. Schlagartig wurde ihr bewusst: Das war Gott selber, der sich so rührend um sie kümmerte! Gegen Abend erschienen sogar vier junge Leute zu einem Krankenbesuch. Einer von ihnen war Todd, ein grosser, gut aussehender Amerikaner, ebenfalls ein Missionarskind, das seine ersten zehn Lebensjahre auf den Philippinen erlebt hatte! Es begann eine aufregende Zeit.

Todd besorgte Damaris eine Bibel in Deutsch, ein Exemplar, wie sie es zu Hause hatte liegen lassen. "Das Wichtigste für mich ist nicht deine Beziehung zu mir, sondern deine Liebe zu Gott", sagte er zu Damaris. Diese Worte trafen sie ins Herz. Wenige Wochen später hielt ich als Mutter einen beglückenden Brief in den Händen: Unsere Tochter hatte gleich zu Beginn ihres Amerika-Aufenthaltes wieder zu Gott zurückgefunden! Sie geht seither entschieden den Weg mit Jesus und wurde obendrein mit der Freundschaft eines "grossen, schönen Amerikaners" beschenkt!

Autorin: Nelly Leimbacher


Quelle: Chrischona Magazin
Datum: 01.05.2004

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