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David war mit einer Schleuder bewaffnet und mit (1.Samuel 17,40)
fünf glatten Steinen
vier glatten Steinen und einem Speer
drei glatten Steinen
  Ergebnis

 

Rund 400 Kinder spielten in zehn Camps

 
Teilnehmer des St. Galler Camps
Robin Hood und seine Freunde: Teilnehmer des St. Galler Camps West befreien ihren Gefährten Will aus den Fängen des Sheriffs.
Aus zwei Sportangeboten mit 80 Kindern ist in St. Gallen in zehn Jahren eine Projektwoche mit 400 Teilnehmenden in zehn Disziplinen gewachsen. Andi Dubach, Initiant und Leiter der Projektwoche, bereitet bereits die Angebote für nächstes Jahr vor.

Begann die erste Projektwoche vor zehn Jahren mit Basketball und Streetdance und 80 Teilnehmern, wurden dieses Jahr erstmals  gut 400 Kinder gezählt. War damals Basketball der grosse Renner, sind es heute der Fussball (Junioren & Jugend) sowie die zwei Kids Camps (neu mit der «FEG Stami» zusammen), die am meisten Kinder mobilisieren. Daneben finden auch die Camps Basketball, Unihockey, Volleyball, Dance, Breakdance sowie (neu) Judo regen Zulauf, einzig Rap fiel dieses Jahr aus. Andi Dubach, Pastor und Jugendverantwortlicher der Kirche Bild in St. Gallen, steckt schon voller Pläne für die Zukunft.

Jede Projektwoche fordert heraus
Die Projektwoche gibt den Kindern die Chance, eine Woche lang mit «bestandenen Cracks» zu trainieren, so etwa dem ex-Basketballprofi «Rambo», dem früheren FCZ-Profi Marcel Stoob oder Gracie Baeni, 4 Jahre lang Stammspielerin des US Volleyballteams. Daneben kommen aber auch unzählige «Laien» als Trainer und Mitarbeiter zum Einsatz, dieses Jahr um die Hundert. Viele davon investieren eine Woche Ferien dafür. «Es ist immer herausfordernd, genug Trainer und Mitarbeiter zu finden, aber am Schluss geht es doch immer wieder auf», staunt Andi Dubach. Ohne deren ehrenamtliche Mitarbeit ginge es nicht, kostet doch ein Camp nur knapp 100 Franken, teilweise sogar weniger. Umso mehr ist er auf gute Sponsoren wie Raiffeisen oder Athleticum angewiesen, welche gut 20 000 Franken in die Kasse spülen.

Viele Kids kommen immer wieder
«Es begeistert mich immer wieder, viele Kids jahrelang anzutreffen», freut sich Andi Dubach. «Und dies, obwohl ihnen täglich ein Time-out mit von der Bibel inspirierten christlichen Werten vermittelt wird», fügt er lachend hinzu. Mehrheitlich stammen die Kinder aus «nicht-christlichem Elternhaus». Neu könnten im 2010 ein Kletter Camp (Kletterhalle) sowie eine «Girlpower Woche» (Selbstverteidigung für Mädchen) dazu kommen.

Webseite: www.teensculture.ch/projektwoche.sg

Autor: Rolf Frey


Quelle: ideaSpektrum Schweiz. Evangelisches Nachrichtenmagazin
Datum: 26.10.2009

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