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David war mit einer Schleuder bewaffnet und mit (1.Samuel 17,40)
fünf glatten Steinen
vier glatten Steinen und einem Speer
drei glatten Steinen
  Ergebnis

 

„Wir beantragen…“: Aargauer Jugendsynode wünscht Angebote nach der Konfirmation

 
Jugendsynode AG
Zuhören…
Jugendgerechte Gottesdienste und Konflektionen – und eine Jugendgruppe für Konfirmierte in jeder Gemeinde: 60 Jugendliche diskutierten an der ersten Jugendsynode der Reformierten Landeskirche Aargau über deren Auftrag und Zukunft.

Die Aargauer Kirchgemeinden entsandten am Samstag junge Männer und Frauen zwischen 16 und 25 Jahren zur ganztägigen Session im Sitzungssaal des Grossen Rates in Aarau. Sie diskutierten in sechs Workshops Angebote für junge Erwachsene, Gottesdienste, Konfirmandenunterricht, Vernetzung und Ökumene, Kirche und Gesellschaft und die Mitbeteiligung der Jugendlichen in der Kirche.

Nach teils heftigen Diskussionen im Plenum wurden sieben der acht Anträge gutgeheissen. So fordern die jungen Erwachsenen die Landeskirche auf, Kirchenpolitik als obligatorisches Thema im Konfirmationsunterricht einzuführen. Jugendliche sollen über ihre Rechte und Pflichten in der Kirche aufgeklärt werden, über die Möglichkeiten, wie sie sich nach der Konfirmation in der Kirche einbringen und mitbestimmen können.

 
nach der Konfirmation
…diskutieren…

Kirche soll mehr für die Integration von Ausländern tun
Ausserdem wünschen die Jugendlichen eine aktive Beteiligung der Landeskirche bei der Integration der ausländischen Bevölkerung. Die Landeskirche solle ihre Offenheit gegenüber Menschen aller Religionen und Kulturen zeigen, sich für den Abbau von Konflikten in der Gesellschaft einsetzen, die soziale Gerechtigkeit fördern und den christlichen Glauben weitergeben.

Ganz knapp und bei vielen Enthaltungen wurde hingegen ein Antrag abgelehnt, der verlangt hatte, dass die reformierte Landeskirche öffentlich zu politischen Themen, die christliche Wertvorstellungen betreffen, Stellung bezieht. Mehrere Votanten sprachen sich gegen politische Parolen von der Kanzel aus.

 
Jugendgerechte Gottesdienste
…Stellung nehmen…

Jugendliche besser einbinden

Für junge Kirchenmitglieder wurden eine ansprechende Internetplattform und Jugendseiten im Kirchenboten gefordert. Der Konfirmandenunterricht müsse spannender und flexibler gestaltet werden und dürfe nach der Konfirmation nicht einfach aufhören. Weiterführende Angebote wie Jugendgruppen seien erwünscht. Schulungs- und Informationsveranstaltungen für kirchliche Mitarbeitende sollen die Zusammenarbeit mit den kirchlichen Jugendverbänden und der offenen Jugendarbeit verbessern.

Einfluss auf die Legislaturziele?
Die Jugendsynode wurde von der landeskirchlichen Projektstelle Junge Erwachsene unter Thomas Gautschi und einem engagierten Team junger Erwachsener organisiert. Kirchenrätin Myriam Heidelberger Kaufmann nahm die Anträge entgegen und versprach, diese in den Kirchenrat einzubringen.

Die für Jugendfragen zuständige Kirchenrätin zeigte sich beeindruckt von der« grossartigen
 
Abstimmung Synode
…und abstimmen!
Gesprächskultur» und der «Ernsthaftigkeit und Ausdauer“ der Teilnehmenden. Nun gelte es, ihre Ideen und Gedanken im Blick auf die Legislaturziele 2007–2010 zu konkretisieren. Die neugewählte Aargauer Kirchensynode wird am 17. Januar 2007 die Anliegen und Anträge zur Kenntnis nehmen. – Eine weitere Jugendsynode ist laut der Aargauer Landeskirchewahrscheinlich.

Die unterbreiteten Anträge der Jugendsynode (pdf)
Statement von Kirchenrätin Myriam Heidelberger Kaufmann

Quelle: Aargauer reformierte Landeskirche, Bearbeitung Livenet
Bilder: Felix Wey



Datum: 02.11.2006

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