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Starkes Team: Pfr. Matthias Girgis und Nik Gugger, Leiter der Jugendkirche Winterthur, am Dienstag vor dem Zürcher Rathaus. |
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Die reformierte Kirchensynode hat am Dienstag der Fortführung der Jugendkirchen in Zürich und Winterthur nach der Aufbauphase zugestimmt. Die Winterthurer wollen eine Fabrikhalle umbauen.
Die Jugendkirche Winterthur und die Streetchurch in Zürich sind seit dem Start 2003/2004 eine Erfolgsgeschichte. Laut dem Kirchenrat entsprechen sie „mit ihren Gottesdiensten, ihrer Seelsorge und Diakonie einem grossen Bedürfnis von jungen Menschen“. Das 2002 gefasste Projektziel gab vor, «der Jugend Raum für jugendgemässes gottesdienstliches Feiern im Milieu der Jugendkulturen in einer Stadt zu eröffnen». Ergänzend sollten Seelsorge und Begegnungsmöglichkeiten angeboten werden.
Schon bald nach Projektstart zeigte sich, dass die Jugendlichen die Gottesdienste nicht nur besuchen, sondern auch ihr Sorgen und Hoffnungen mitbringen und in den Jugendkirchen Orientierung und Hilfe suchen. Beide Projekte haben darum damit begonnen, jungen Menschen in alltäglichen Notlagen zu helfen.
Wachsende Teams…
Die Jugendkirchen werden von den Verbänden der reformierten Kirchgemeinden in Zürich bzw. Winterthur getragen und von der Landeskirche, die in der Gesamtträgerschaft Einsitz hat, unterstützt. Beide Stadtverbände haben im Frühjahr beschlossen, ihre Jugendkirchen nach Ablauf der Pilotphase Ende 2006 definitiv weiterzuführen.
Mit grossem Mehr hat nun die Kirchensynode beschlossen, die beiden Projekte mit einem jährlichen Gesamtbetrag von 360'000 Franken (zwei Drittel für Winterthur) weiterhin mitzutragen. Nachdem die Teams vergrössert wurden, budgetiert die Streetchurch einen Jahresaufwand von 926'000 Franken, die Jugendkirche Winterthur 480'000 Franken. Für den Kirchenrat sind die «Jugendkirchen gleichermassen Hoffnungsträger für junge Menschen wie für die Kirche». Diese Chance gelte es zu nutzen.
…und eine Fabrik
Einen Antrag der Liberalen Fraktion, den Beitrag auf vier Jahre zu fixieren, lehnte die Kirchensynode ebenso ab wie einen weiteren Antrag, einen zusätzlichen einmaligen Kredit über 75'000 Franken für den Ausbau einer Fabrikkirche in Winterthur zu bewilligen. Die Jugendkirche konnte auf dem Sulzerareal eine alte Fabrikhalle mieten, wodurch sie künftig in einer festen Lokalität wirken kann. Die Synodalen zeigten zwar Sympathie für das Projekt, wollten aber nicht ohne Vorlage von Projekt-Unterlagen zustimmen.
Artikel und Links zum Thema:
Hiphop plus Jesus: „In dieser Kirche will ich dabei sein!“
Die reformierten Jugendkirchen im Internet:
Zürich: www.streetchurch.ch
Winterthur: www.church.ch
Quelle: Livenet / kid.