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David war mit einer Schleuder bewaffnet und mit (1.Samuel 17,40)
fünf glatten Steinen
vier glatten Steinen und einem Speer
drei glatten Steinen
  Ergebnis

 

The Big 10: ICF an Himmelfahrt

 
Band
„Blessed be the Name of the Lord“: Worship im Schluefweg.
Vor dem Zehnjahresfest am Wochenende gabs für die ICF-Leute von nah und fern Teaching über den Heiligen Geist.

Gegen 1500 junge Erwachsene sind am Auffahrtsmorgen ins Schluefwegstadion in Kloten gekommen, wo ICF das zehnjährige Bestehen feiert. Die Leiter der Zürcher Jugendkirche haben Mitarbeiter und Pastoren aus den mittlerweile 30 „Filialen“ (so die Pressemitteilung) im In- und Ausland eingeladen. Nicht aufs Maag-Areal nach Züri-West, wo sonst die Gottesdienste – pardon: celebrations – über die Bühne gehen, sondern ins Eishockeystadion der Flughafenstadt. Nebenan gibt es Wiesen für die Camper und günstige Unterkünfte, und der Sound verärgert Anwohner nicht, wie Pressesprecher Dani Linder bemerkt.

Leos breiter Rücken
Die Veranstalter haben dem Jubel-Weekend zu „The Big 10“, wie das Jahrzehnt nicht unbescheiden bilanziert wird, einen Schulungskongress vorgeschaltet. Unter den Rednern ist auch
 
Leo Bigger
Macht Mut und fordert heraus: Hauptpastor Leo
der prominenteste Pastor Australiens, Brian Houston, von dessen Hillsong-Kirche sich die ICF-Leitung seit Jahren inspirieren lässt. Die Mehrzahl der Predigten hält der „Senior Pastor“ Leo Bigger, dessen breiter Rücken, wie seine Frau Susanna eingangs verrät, nicht auf Bodybuilding zurückzuführen ist, sondern darauf, dass er Zeitungen und Kehrichtsäcke aus dem Haus trägt…

Nach dem obligaten Power-Worship (in ruhigen Liedern ist auch eine Violine zu hören) „teacht“ Leo an diesem Vormittag über die drei Kraftgaben des Heiligen Geistes – Glauben, Heilung, Wundertaten. „Woher nimmst du Glauben, wenn du ihn nicht im Lidl oder Aldi kaufen kannst?“ Er unterscheidet das anfängliche Glauben an Christus vom Glauben im Alltag und erläutert, wie das Mass des Glaubens in seiner geistlichen Entwicklung gewachsen sei – anhand des Geldes, das er für die Kirche zu geben bereit war. Drittens, sagt Bigger, gibt es den Glauben, der als Klarheit von oben einfährt, die „Geistesgabe des Glaubens, der ohne Gehorsam über dich kommt“.

Wenn Gottes Reden keinen Sinn macht…
Der Heilige Geist steht im Zentrum des Kongresses – so gut organisiert ICF, so durchgestylt der Gottesdienst ist, will sich die Jugendkirche doch dem unprogrammierten Wirken Gottes mehr öffnen. Der Pastor zitiert einzelne Verse der Bibel und holt die jungen Zuhörer mit Fragen ab, die es in sich haben: „Hast du auch schon erlebt, dass Gott zu dir redet – und es macht überhaupt keinen Sinn?“

 
Worship
Was wäre ICF ohne Light-Show?
Eine zweite Kraftgabe ist die der Heilung. Gott schenkt dadurch, sagt Bigger, die „Wiederherstellung der ursprünglichen göttlichen Schöpfungsordnung“. Einerseits proklamiert Leo: „Gott cha’s mache; er cha alles heile“. Anderseits verschweigt er nicht, dass in unseren Breitengraden bedrückend viel weniger Heilungen geschehen als etwa in Afrika.

Ziele setzen und darauf zugehen
Abschliessend fordert Leo die Zuhörenden zum glaubensvollen Vorwärtsblicken auf. Sie haben ein Blatt erhalten, auf dem sie ihre persönlichen Ziele formulieren. Sie sollen fragen: „Heiliger Geist, wo willst du, dass ich Ende Jahr bin?“ Leo wird konkret: „Wenn du vier Frauen in deiner Kleingruppe hast, wie viele werden es Ende Jahr sein?“ Die Session schliesst mit Gebet vor der Bühne für die ICF-Pastoren – und daneben für die Singles, die sich nach dem richtigen Partner sehnen.

„Hier wird jeder von Herzen aufgenommen“
 
Eine Teilnehmerin
„Ich kann meine Kollegen einladen“: Bianca
Wer nimmt an diesem Schulungskongress teil? Bianca, die aus einer traditionellen Freikirche der Region stammt, macht seit dem letzten Jahr fest im ICF Zürich mit. Die kaufmännische Angestellte geht in eine Kleingruppe. „Mich beeindruckt die Kirche, die Leute – wie sie es machen. Es ist eine junge, lässige Kirche.“ Im Unterschied zur familiären Gemeinde, aus der sie stammt, „kann hier jeder kommen und wird gleich aufgenommen. Ich kann meine Freundinnen und Kollegen mitnehmen.“

Der Show-Charakter des Gottesdienstes „ist genau das, was Junge anzieht“, sagt Bianca. „Ausschlaggebend ist ja die Message. Und hier sind die Predigen tougher und ehrlicher. Die, die da oben stehen, reden genau so, wie sie es erleben. Klar ist es manchmal krass – aber in anderen Gemeinden spricht es mich nicht so an.“ Bianca geht in eine smallgroup mit dem Ziel, später einmal selbst Frauen um sich zu haben und zum geistlichen Wachstum anzuleiten.

Zaungäste und Beginners
Einige Reihen weiter trifft der Reporter einen 25-jährigen deutschen Betriebsökonom, der seit einem Jahr in Zürich arbeitet und das Innovative von ICF schätzt. Er spielt in einer der Kirchenbands Saxophon und hat dort Freunde gefunden. In der smallgroup „kann man eins zu eins
 
ICF Bregenz
Tanken in Zürich auf: Vier Bregenzer vor dem Stadion.
weiterkommen und findet mit Problemen und Fragen Hilfe“. Hinten in der Halle findet sich eine Gruppe aus dem Berner Oberland – ein Hauskreis aus einer FEG, der einen Tag ICF-Luft schnuppert. Und drei Männer von jenseits des Bodensees, die sich seit einem Jahr treffen und eben ICF Bregenz gegründet haben…

Artikel zum Thema:
„ICF – The Big 10“ online
Grosses Livenet-Interview mit Dani Linder zur Entwicklung von ICF

Autor: Peter Schmid
Quelle: Livenet.ch
Datum: 29.05.2006

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