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David war mit einer Schleuder bewaffnet und mit (1.Samuel 17,40)
fünf glatten Steinen
vier glatten Steinen und einem Speer
drei glatten Steinen
  Ergebnis

 

Es war mega

 
Cevi Herzogenbuchsee
Cevi Herzogenbuchsee: neuer Spielplatz
Die erste Aktion 72 Stunden in der Schweiz war ein voller Erfolg. Revolution-one.ch stellt verschiedene realisierte Projekte von Cevi & Co. vor.

Altersheimbewohnern einen Heliflug ermöglichen, ein Musical einstudieren, einen Spielplatz bauen – der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. 20'000 Kinder und Jugendliche von Jugendverbänden aus der ganzen Schweiz haben vergangene Woche innert 72 Stunden verschiedenste Projekte auf die Beine gestellt. Die einzigen Bedingungen waren, dass das Projekt nicht länger als 72 Stunden dauern und die Idee bis zum Beginn am Donnerstag, 15. September um 18.00h geheim bleiben sollte.

Eine Welle der Solidarität
Rahel Benker, Jugendarbeiterin beim Cevi Region Bern, ist nach der Aktion hell begeistert. „Für mich ist es, wie wenn eine Welle der Solidarität durch die Schweiz gerollt wäre, und das stellt mich sehr auf!“ Die Vorbereitungen für die Aktion hatten für sie schon vor zweieinhalb Jahren begonnen. Während der drei Tage war sie als Loclead, Local Leader der Region Bern Freiburg, damit beschäftigt, die Projekte zu koordinieren, Fragen zu beantworten und in der Stadt auf die Aktion aufmerksam zu machen.

 
Besuch im Moor von DRS 3
Besuch im Moor von DRS 3 (Lysser Gruppe)
Die Cevi-Gruppen hatten ganz unterschiedliche Ziele gefasst. Die Jungschar Herzogenbuchsee beispielsweise nahm sich vor, einen alten Spielplatz umzubauen und neu zu gestalten. Sie bauten innerhalb von 72 Stunden unter anderem einen Kletterturm mit Hängebrücke. Eine andere Gruppe baute in Zusammenarbeit mit Vogelschützern Nistkästen, die sie anschliessend verkaufte.

Auch die Jungschar Ahiel Lyss beschäftigte sich mit der Natur: die 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer rissen in einem Moorgebiet einen alten Gehsteg ab und bauten einen neuen auf. Zuerst unsicher, ob die Zeit reichen würde, waren alle Beteiligten am Schluss höchst zufrieden mit dem neuen Steg.

Faire Kleider
Etwas ganz anderes hatte die Jugendgruppe der Mennonitengemeinden Bern und Brügg vor. Während 72 Stunden betrieben 12 Jugendliche eine kleine Textilfirma in der Stadt Biel. Sie bedruckten T-Shirts aus Firmen mit garantiert fairen Arbeitsbedingungen und verkauften diese vor Ort. Am Sonntag veranstalteten sie eine Modeschau mit Kleidern aus einem Projekt zur Armutsbekämpfung im Togo und ihren eigenen T-Shirts mit dem „fairen“ Logo. In der Stadt wurden 40 T-Shirts verkauft. Jonas Widmer vom Leitungsteam der JG ist begeistert von ihrer Aktion – er hat sich vorgenommen, in Zukunft mehr auf Herstellung und Herkunft seiner Kleider zu achten. Die Jugendgruppe wohnte während der drei Tage als grosse Wohngemeinschaft zusammen.

 
Leiterteam
Das Leiterteam der Mennoniten-JG
Im Oktober findet die nationale Auswertung der Aktion 72 Stunden statt. Rahel Benker hofft, dass das grossangelegte Projekt in ein paar Jahren wiederholt wird. „Eine grosse Spinneritis wäre natürlich eine Dreiländeraktion mit Deutschland und Österreich, wo die Aktion erstmals stattgefunden hat!“

Autor: Anicia Rütti
Quelle: revolution-one.ch
Datum: 06.10.2005

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