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David war mit einer Schleuder bewaffnet und mit (1.Samuel 17,40)
fünf glatten Steinen
vier glatten Steinen und einem Speer
drei glatten Steinen
  Ergebnis

 

„Megalässig“: Crea 04 auf dem Berg

 
Crea 6
Auf St. Chrischona bei Basel fand übers Wochenende das zwölfte Crea-Jugendtreffen statt. Über 1400 Jugendliche und junge Erwachsene (Durchschnittsalter 19 Jahre) waren dabei, die meisten von Freitagabend bis Sonntagnachmittag.

Das Meeting bot viel Musik (‚Boundless’ aus Liestal und ‚Hopf’ aus Süddeutschland) und herausfordernde Referate von Gottfried Müller alias Goofy. Am Samstag hatten die Teilnehmenden die Qual der Wahl: aus acht Wahlseminaren waren zwei auszuwählen. Am Sonntagmorgen gabs einen Gottesdienst.

Kein Einheits-Food
Verpflegen konnten sich die Jugendlichen an den Fast-Food Ständen auf dem Areal. Übernachtet wurde mehrheitlich in Zelten auf der Wiese. Locker und herzlich – so lieben es die Crea-Fans. Und schleppen jedes Jahr wieder Freunde mit.

Viele nutzten das Crea auch, um alte Bekannte zu treffen. Im Citro Pub konnten die Teillnehmer selbst testen, was sie glauben – und darüber reden. Andere wollten einfach ein langes Sommerweekend geniessen. Tobi im online-Gästebuch: „Hey das Crea war super cool. Schade das es schon vorbei ist…“

 
Crea 1

„Sprungbrätt“
Die Veranstalter haben die gut eingeführte Kulturbühne mit zwei Förderpreisen aufgewertet. Crea lud KünstlerInnen aus den Bereichen Musik, darstellende und gestaltende Kunst und Multimedia zum Wettbewerb ein; eine Jury beurteilte die zwölf Beiträge und Auftritte.

In der Kategorie Musik/Theater gewann die Band „straightforward“ aus Wetzikon. Christoph Altdorfer, Schlagzeuger der Band: „Das ist eine geniale Möglichkeit für junge Künstler. Leider gab es so etwas noch nicht, als wir angefangen haben, Musik zu machen.“ Ebenfalls mit 1500 Franken belohnt wurde Rebekka Baumann-Fuchs, die Kinderbücher illustriert. Manche Teilnehmer stiessen sich am Auftritt der Metal-Band ‚Crushhead’.

„Ich bin anders, als ich bin!“
Hauptredner war in diesem Jahr der Marburger Jugendevangelist Gottfried (Goofy) Müller. Anhand des Gleichnisses vom „Verlorenen Sohn“ und anderen Bibeltexten machte er deutlich, was es heisst, eine in Gott gegründete Identität zu haben.

 
Crea 5
Der verlorene Sohn habe seinen Vater gar nicht richtig gekannt, sonst hätte er gewusst, wie wertvoll er für ihn ist. Ein Heiliger wird man nicht, indem man grosse Dinge tut und schön brav und fromm ist, sagte Müller. Heilig sei man, sobald man in lebendiger Beziehung mit Gott lebt. Daraus ergäben sich dann auch Taten.

„Christen dürfen aus Gottes Reichtum schöpfen“, fügte er hinzu. Er selbst habe Jesus als Kind immer wie eine „liebe Tante“ empfunden. „Jesus war genauso wie eine Tante immer da und versorgte mich mit den Dingen, die ich brauchte.“ Er habe sich Jesus nur zugewandt, wenn er in Krisen steckte. Obwohl er Sohn eines Pfarrers sei, habe er erst mit 27 Jahren erlebt, was es wirklich heisst, mit Jesus zu leben. Damals habe er in einer tiefen Beziehungskrise gesteckt und sich ganz neu Gott zugewendet.

In Planung: Crea 2005
Das Crea 2005 wollen die Jugendverantwortlichen des Chrischonawerks mit denen der Freien Evangelischen Gemeinden und der Täufergemeinden zusammen vorbereiten. Verschiedene Schweizer AEM-Missionen planen einen gemeinsamen Auftritt.

 
Crea30
 
Crea40
 
Crea50
 
Crea10

Mehr zu Crea: www.crea-meeting.ch

Quelle: Livenet/Crea

Autor: Peter Schmid

Datum: 22.06.2004

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