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David war mit einer Schleuder bewaffnet und mit (1.Samuel 17,40)
fünf glatten Steinen
vier glatten Steinen und einem Speer
drei glatten Steinen
  Ergebnis

 

Die Nagelprobe des Glaubens

 
Die Nagelprobe des Glaubens
Die normalste Sache der Welt ist Glaube, Vertrauen, Zuversicht oder das Sich-auf-jemand-verlassen-können. Wir vertrauen dem Busfahrer, dem Arzt, dem Partner und vielen anderen. Fast alle haben uns zwar schon mal enttäuscht. Aber ohne Vertrauen läuft einfach gar nichts. Wir müssen Menschen vertrauen. So funktioniert das Leben nun mal.

Glaube beschreibt im Alltagssprachgebrauch die im Rahmen von Unsicherheit festgestellte Erwartung bezüglich irgendwelcher Tatsachen oder Zusammenhänge. Etwa: „Ich glaube, dass morgen die Sonne scheinen wird“ oder „Ich glaube, es geht hier entlang und nicht dort.“ In solchem Glauben drückt sich die Meinung aus: „Vielleicht ist es wahr oder wird es wahr, vielleicht auch nicht.“ Dann bedeutet glauben „meinen, vermuten“.

Glauben findet sich im alltäglichen Sprachgebrauch aber auch in einer ganz anderen Bedeutung als „meinen“, „vermuten“, beispielsweise in folgenden Sätzen: „Ich glaube dir.“, „Ich glaube an die Liebe zwischen uns“ und so weiter. Ein solches Glauben ist nicht so sehr ein Vermuten über Sachverhalte, sondern bildet sich primär aus eine personalen Beziehung heraus. Dann bedeutet dieses Glauben „vertrauen“.

 
Die Nagelprobe des

Vertrauenswürdig
Wir glauben immer an jemanden oder an etwas. Früher oder später erleben wir aber auch Enttäuschungen oder werden ernüchtert. Der Umgang der Menschen untereinander – so zeigt die Erfahrung – ist nun mal so. Mit einer Ausnahme: Die einzige Person, die unser Vertrauen uneingeschränkt verdient, ist Jesus Christus. Auf ihn können wir uns verlassen. Hier sollten man ihm vertrauen: „So viele ihn (im Glauben) aufnahmen, denen gab er die Macht, Kinder Gottes zu werden…“ Johannes 1,12.

Ist das wahr? Viele haben es ausprobiert und bestätigt bekommen: Der Inhalt dieser guten Botschaft in der Bibel ist glaubwürdig. Der beste Mensch der Welt, Jesus, hat vorgelebt, wie es sein könnte.

 
Die normalste Sache der Welt

Ausprobieren
Wie geht das nun – zu glauben? Ich vertraue zunächst einer Person und ihren Aussagen und lasse mich darauf ein. Ich glaube beispielsweise meinen Eltern, dass sie versuchen mir die richtigen Dinge zu sagen und beizubringen. Aber, erst dann, wenn ich sie befolge, erkenne ich, ob die Ratschläge wirklich in der Praxis funktionieren. Jesus sagt: „Wenn jemand seinen (Gottes] Willen tun will, so wird er von der Lehre wissen, ob sie aus Gott ist oder ob ich aus mir selbst rede.“ Johannes 7,17.

Die Bibel unterscheidet zwei Arten von Glauben: Den Glauben an Menschen, und den Glauben an Gott. Der Schwerpunkt liegt wohl beim Glauben an Gott, welcher auch errettender Glaube genannt wird. Ein Aspekt des Glaubens ist die Hoffnung. Glaube bedeutet aber vor allem Vertrauen, das Vertrauen auf Gott, was untrennbar mit dem Vertrauen auf Jesus Christus verbunden ist. Dadurch ist Glaube im Sinne der Bibel bei weitem mehr als ein blosses Bewusstsein der Existenz Gottes bezeihungsweise von Jesus. Glaube ist vielmehr eine Lebenseinstellung, Jesus als Retter anzunehmen, welche eine bewusste Entscheidung verlangt, Johannes 1,12, und sich natürlich auch im täglichen Leben ganz praktisch auswirkt. Epheser 5,8 bis10.

 
Sache der Welt ist Glaube

Die Nagelprobe
Das lateinische Wort credere ist direkt verwandt mit der altindischen Wurzel sraddha- „glauben“. Die Bedeutung ist: „Herz“ und „setzen, stellen, legen“, zusammen also etwa: „sein Herz (auf etwas) setzen“.Der Glaube ist also nicht nur ein kopfmässiges Zustimmen zu einer Lehre, sondern ein Handeln aus dem Herzen. Wenn wir wirklich an etwas glauben, dann handeln wir auch danach. Dann tun wir aber auch die Dinge, die Gott uns empfiehlt. Jesus fordert die Menschen auf: Folge mir nach! Tun wir es?

Ob etwas am Glauben dran ist kann man bei sich und bei den andern überprüfen – auch bei solchen Leuten die sich Christen nennen und es doch nicht sind. Daran erkennt man den echten Glauben. Jesus sagt: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa von Dornen eine Traube, oder von Disteln Feigen? Also bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch ein fauler Baum gute Früchte bringen.“ Matthäus 7, 16 bis 20.

Eigentlich ist es ganz einfach. Die Regel gilt für alle: Ob es der Nachbar ist, der sich als Christ bezeichnet oder Präsident Georg W. Bush: Die Folgen und Auswirkungen aus dem Tun ist die Nagelprobe für die Echtheit des Glaubens.

Quellen: soulsaver/Livenet/Wikipedia

Autor:  Bruno Graber

Datum: 03.03.2006

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