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Kinderprogramme, Konzerte Theater, Umfragen, Parkputzen, Seniorenausflüge, Sponsorenlauf... Es gab viele Möglichkeiten, sich in der Thuner Stadtwoche 06 einzusetzen.
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Putzen, tanzen, zuhören, schwitzen: Unter dem Motto „Suchet der Stadt Bestes“ engagierten sich vom 9. bis 15. Juli 2006 täglich bis zu 150 Leute, um den Menschen in Thun Gottes Liebe weiterzugeben. Mit den Einheimischen war ein 37-köpfiges Team des Missionswerks „Operation Mobilisation“ an der Arbeit. Ein Sponsorenlauf der regionalen Evangelischen Allianz brachte der Stadt Thun 40‘000 Franken für soziale Projekte. – Persönliche Streiflichter:
„Eigentlich war ich für das Kinderprojekt unterwegs. Ich ging die Einkaufsstrasse auf und ab, um Kinder einzuladen. Als ich an einem Brunnen vorbei kam, fiel mir ein alter Mann auf, der dort seine Trinkflasche abkühlte. Plötzlich hatte ich den Eindruck, ich sollte zu ihm hingehen. Ich zögerte, ging dann aber doch und dachte, ich könnte dem Mann vielleicht bei etwas Praktischem helfen, zum Beispiel seine Einkaufstasche tragen. Er hatte jedoch gar keine Tasche dabei und so begann ich langsam zu verstehen, dass Gott wohl etwas anderes im Sinn hatte.
Ich wusste nicht recht, was ich nun tun sollte. Noch nie zuvor hatte ich mitten auf der Strasse mit fremden Leuten über den Glauben geredet. So begann ich einfach mal über das Wetter zu sprechen. Ich erwartete ein oberflächliches Gespräch – doch Gott schenkte uns ein einstündiges, tiefes Gespräch. Ich hörte viel zu und konnte dem Mann die Gute Nachricht von Jesus Christus erklären. Er freute sich riesig und war sehr offen. Gott berührte sein Herz – und meines auch! Er traute mir mehr zu, als ich mir selber, und ich erlebte, wie er mich mit allem ausrüstete, was ich brauchte.“ (Stephanie, CH)
Gott liebt dich – in Persisch
„Damaris und ich verteilten Einladungen fürs Gospel-Konzert. Wir boten einem Ehepaar, das an
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Musik, Tanz, Theater: kreative Wege, auf Jesus Christus hinzweisen. |
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der Aare sass, eine Einladung an. Sie lehnten ab. Da die beiden fremdländisch aussahen, fragte Damaris: ‚Woher kommen Sie?’ Sie schienen es zu schätzen, dass wir mit ihnen sprachen. Ich erinnerte mich an einen Satz in ihrer Muttersprache (Persisch): ‚Gott liebt dich!’ Dies brachte ein Lächeln auf ihre Gesichter und ich bin sicher, sie werden unser kurzes Gespräch in guter Erinnerung behalten. Zum Schluss bat der Mann um einen Einladungszettel fürs Gospel-Konzert.“ (Essi, Finnland)
Gratis-Fensterputz
„An einem Nachmittag reinigten wir in der Wohnung einer älteren, gehbehinderten Frau die Fenster. Ihre Nachbarin hatte von der Stadtwoche gehört und den Kontakt zu uns hergestellt. Die Frau konnte es kaum glauben, dass heutzutage noch etwas gratis gemacht wird. Am nächsten Tag erzählte uns die Nachbarin, die Frau hätte einen Betrag an den Sponsorenlauf beigesteuert. Das freute uns riesig.“ (Tom & Noémie, CH)
Beten und tanzen
„Gleich zu Beginn des Einsatzes machten uns im Tanzteam nicht nur Verletzungen zu schaffen, sondern auch der Eindruck, wir seien zu wenig gut. Doch wir wollten nicht aufgeben. Ich selber machte mir Sorgen, ob ich trotz einer Knieverletzung tanzen könnte. Ich betete viel deswegen und bat auch andere für mich zu beten. Als ich meine erste Schulung gab und zu tanzen begann, verschwanden die Schmerzen – ich konnte es kaum glauben!“ (Lucy, USA)
Du bist wertvoll!
„Wir waren mit einem Fragebogen zum Thema ‚Gott und die Welt’ auf der Strasse unterwegs. Doch an diesem Morgen wollte niemand an der Umfrage teilnehmen. Ich hatte schon fast aufgegeben, als mein Kollege nochmals jemanden ansprach. Der Mann war bereit, die Fragen zu beantworten und wir konnten ihm auch von Jesus erzählen. Am folgenden Tag kam er zu uns und sagte: ‚Danke, dass ihr mich auf der Strasse angesprochen habt, die anderen Leute gehen mir normalerweise aus dem Weg’. Darauf sagte ich: ‚Du bist wertvoll. Es hat mich gefreut, mit dir zu sprechen.’ Er sagte: ‚Danke. Du bist auch wertvoll.’ So gingen wir auseinander.“ (David, CH)
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Am Seeufer lag noch viel Holz von der Überschwemmung im letzten Sommer. Ein Team half aufräumen.
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Freundschaft über weite Distanz
„Ich machte beim Parkputzen mit. Dabei kam ich mit einem Mann ins Gespräch. Er freute sich, dass er mit mir Englisch sprechen konnte. Während der Woche lernten wir uns besser kennen. Als ich ihm von Jesus zu erzählen begann, hörte er bereitwillig zu. Er gab mir seine Adresse und ich möchte ihm gerne ein Freund sein, wenn auch über weite Distanz.“ (Kent, USA)
Geniale Erfahrung
„Diese zwei Wochen (vorbereitende Schulung und Stadtwoche; Red.) waren für mich eine absolut geniale Erfahrung. Erlebnisse mit Gott, Gebetserhörungen, gute Gemeinschaft, Ermutigung im Glauben. Menschen von Jesus erzählen in Worten und Taten... Vieles war neu für mich und es gab auch Herausforderungen und Schwierigkeiten. Doch auch gerade dies half die Beziehung zu Jesus zu vertiefen und ermöglichte gute, neue Freundschaften. Dieser Einsatz brachte mich näher zu Jesus.“ (Stephanie, CH)
Webseite:
www.allianz-thun.ch
www.stadtwoche.ch/
Quelle: Operation Mobilisation Nachrichten 7/2006,
Bearbeitung: Livenet