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David war mit einer Schleuder bewaffnet und mit (1.Samuel 17,40)
fünf glatten Steinen
vier glatten Steinen und einem Speer
drei glatten Steinen
  Ergebnis

 

Kolumne: Money makes me crazy

 
Verrücktes Geld
Ich habe vor kurzem ein neues Notebook gekauft, weil mein altes Grosilaptop den Geist aufgegeben hat. Als ich heute die Rechnung erhielt, bin ich fast vom Stuhl gefallen...

Da ich als Frau absolut keine Ahnung habe, was an einem Notebook defekt sein könnte, geschweige denn, wie man es repariert, habe ich einfach jeweils gebetet, während das Betriebssystem aufstartete - so hat's lange Zeit funktioniert! Doch nach einer Überprüfung mit männlicher Unterstützung wurde klar: Ich brauchte einen neuen Computer. Nun kam mit der Rechnung auch der Schreck. Ich bin fast rückwärts vom Stuhl gefallen! Die schreiben ja jede Minute Arbeit und jedes Telefongespräch auf!

Verrücktmachendes Geld
Als medizinische Praxisassistentin weiss ich ja, wie das die Ärzte machen. Die verlangen auch Geld für eine Minute telefonieren, während ich für die hunderttausend Patienten, die ich am Kabel beruhige, keinen Groschen verlangen darf. Und das sind manchmal soooo lange Geschichten! Kurz und gut, ich frage mich: Wieso macht das Geld einen so verrückt?

Zurück zum Tauschhandel
Ich bin ja schon seit ich klein bin dafür, dass wir wieder Tauschhandel betreiben. Ich geb' dir zwei Ferkel, und du gibst mir zwei Monate lang frisches Brot. Irgendwie habe ich für diese Idee noch nie allzu viel Beifall bekommen. Geld scheint eben doch etwas ganz Aufregendes zu sein...

Zurück zum Notebook: Ich habe kurz nachgerechnet und natürlich gemerkt, dass ich als reiche Europäerin zahlen kann! Also braucht es mich einfach Überwindung, von meinen Geldhaufen (das ist jetzt natürlich übertrieben) etwas abzuzweigen, da ich anschliessend das Gefühl habe, ich könne unter die Brücke schlafen gehen!

Nicht ganz hundert
Mir kam die Geschichte der Frau in den Sinn, die Jesus die Füsse mit einem ganz wertvollen Öl wusch. Ja, das habe ich erst gestern gelesen! Es hiess: «Da nahm Maria ein Fläschchen mit reinem, kostbarem Nardenöl, goss es über die Füsse Jesu und trocknete sie mit ihrem Haar. Der Duft des Öls erfüllte das ganze Haus.» (Die Bibel, Johannes, Kapitel 12, Vers 3) Ich bin überzeugt, dass es auch heute ganz viele Menschen gibt, die diese Frau als nicht ganz hundert einstufen würden. So viel Geld zum Fenster rausschmeissen, um einem Mann die Füsse zu küssen...

Zum Segen werden
Klar bezeichne ich mein Notebook nicht als Nardenöl, aber immerhin ist es teuer. Was lerne ich davon? Gott hat das Geld nicht in unsere Hände gelegt, damit wir besitzsüchtig werden, sondern damit wir ihm dienen. Und dienen tun wir schon, wenn wir uns überlegen, welcher Mensch dank meinem ausgegebenen Geld eine Woche leben könnte. Es soll mir also egal sein, wie reich ich werden könnte, wenn ich alles sparen, eine Million gewinnen oder meinen Nachbarn mit dem Mercedes ausrauben würde! Denn ich soll so mit meinem Geld umgehen, dass es anderen wieder zum Segen wird. Hm...

Es funktioniert!
Ich glaube, die Menschen zur Zeit Jesu hatten da oft noch weniger daran zu kauen, als wir Schweizer mit den heiligen Bankkonten. So viele (und das ist übrigens auch heute in sehr vielen Orten der Welt Realität) lebten nur von dem, was sie auf dem Leib trugen und mit ihren Händen tagsüber einbringen konnten. Es funktionierte! Und das Beste: Sie teilten noch alles miteinander!

 Ok ok, ich nehm mir das zu Herzen und drücke schnell «Geld jetzt überweisen»...

Autor: Nadine Zaugg
Quelle: Livenet.ch
Datum: 16.03.2009

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