Der Kampf der Athleten fasziniert. Nun haben Jugendliche sogar den traditionellen Schwingersport wiederentdeckt. Doch wer selbst ein Held sein möchte, sollte sich nicht auf Körperkraft verlassen. Strategisch schlauer ist es, die Stärke Gottes für sich zu nutzen.

Wer selbst ein Held sein möchte, sollte sich nicht auf Körperkraft verlassen.
Die aktuelle Sonntagszeitung preist unter dem fetten Titel „Schwunghafter Wandel“ den traditionellen Schwingersport als neuen Trend an. Jung und modern soll das athletische Spektakel sein. „Wo ein Schwingerfest ist, haben auch junge Leute Lust auf den harten Kampf im weichen Sägemehl – in T-Shirts und Turnschuhen mischen sie sich unter stumpenrauchende Rentner in Nylonjacken von zweifelhafter Farbgebung“, schreibt Journalist Hans Georg Hildebrandt.
Ruhm für Ausnahmetalente
Kampfsport hat schon immer fasziniert. Mancher träumt selbst davon, sich mit Körperkraft und Taktik an anderen zu messen und als Gewinner hervorzugehen. Bewunderung ernten wie Schwingerkönig Jörg Abderhalden – wer möchte das schon nicht? Doch nur wenigen ist es vorbehalten, ein Nationalheld zu sein. Nicht jeder besitzt die Disziplin zum Training, die mentale Stärke sich auf Wettkämpfe vorzubereiten und die Energie mehrere Gegner an heissen Tagen in den Sand zu wuchten. Diese Erkenntnis ist oft frustrierend.
Helden des Alltags
Aber es gibt Hoffnung: Denn wahre Stärke erwirbt man nicht durch ein strammes Sixpack und geballte Schlagkraft. Gefragt sind Helden des Alltags. Kleine Taten mit grosser Wirkung. So erstaunt es heutzutage doch viel mehr, wenn ein Teenager einem Grossmami im überfüllten Bus seinen Platz anbietet, als wenn Roger Federer wieder mal Weltmeister wird. Gute Taten zeigen einen tollen Charakter, nicht der Pokal in der Vitrine. Mancher Sportstar sammelt davon zwar mehr und mehr, aber sein Privatleben liegt in Trümmern.
Gewinnen mit Gutem
Gott, der bereits in tausende Sportlerherzen blickte, weiss, was wirklich Zufriedenheit schenkt. Jeremia, der Sohn eines Priesters, zitiert ihn in der Bibel: „Fragt, wo der Weg zum Guten liegt; geht auf ihm, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele.“ Manchmal allerdings fällt es sogar schwer, Gutes und Schlechtes voneinander zu trennen. Diese Fähigkeit aber kann trainiert werden. Als Handbuch dient dabei die Bibel, welche uns auffordert, sie zu studieren. Dabei entdecken wir auch gleich, dass es sich lohnt, Gott selbst als Trainer anzuheuern. Denn wie die Zusagen in der Bibel versprechen, ist er ein:
Personal-Coach mit Ratschlägen: „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: nämlich Recht tun, Liebe und Güte üben in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.“
Die Bibel, Jeremia Kapitel 6 Vers 16
Sparring-Partner zu jeder Zeit: Fürchte dich nicht, ich bin mit dir, weiche nicht, denn ich bin dein Gott, ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.“
Die Bibel, Jesaja Kapitel 41 Vers 10
Mental-Trainer für jede Aufgabe: „Gott hat uns nicht den Geist der Furcht gegeben, sondern den Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“
Die Bibel, 2. Timotheus Kapitel 1 Vers 7
Powerriegel mit Langzeitwirkung: Die auf den Herrn vertrauen, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.“
Die Bibel, Jesaja Kapitel 40 Vers 31
Gerechter Preisrichter: „Freuen dürfen sich alle, die auf Gewalt verzichten; denn Gott wird ihnen die ganze Erde zum Besitz geben.“
Die Bibel, Matthäus Kapitel 5 Vers 5
Mutmacher vor dem Wettkampf: „In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich hab die Welt überwunden.“
Die Bibel, Johannes Kapitel 16 Vers 33
Cheerleader zum Anfeuern seines Teams: „Seid wachsam! Steht fest im Glauben! Seid mutig und stark! Alles, was ihr tut, soll von der Liebe bestimmt sein.“
Die Bibel, 1. Korinther Kapitel 16 Vers 13 und 14
Das Aufgebot des Universumsschöpfers gilt für alle. Man ist nicht bereits mit 18 zu alt, um mit dem Training zu beginnen. Man muss nicht mit 30 schon die Karriere beenden, weil man den Jungstars unterliegt. Und egal was passiert, niemand hat zu befürchten, aus Gottes Mannschaft gekippt zu werden.