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Kaká zurück nach Italien?

 
Kaka
Ohne Scheu: Kaká verweist selbst beim Treffen mit dem brasilianischen Staatschef Lula da Silva auf Jesus (Foto: José Cruz).
Für 65 Milionen Euro wechselte Kaká von Milan zu Real Madrid. Dort aber kommt der gläubige Brasilianer nicht auf Touren. Nun wird spekuliert, dass der Mann, der sagt er wolle Pastor werden, zurück nach Italien wechselt.

Für 65 Millionen Euro wechselte Kaká letzten Sommer vom AC Mailand zum spanischen Rekordmeister Real Madrid. Bei den «Königlichen» kommt der Weltklassespieler aber nicht auf Toren, er scheint sich nur mühsam ans Leben in Madrid anpassen zu können.
Bereits wird spekuliert, dass etwa Juventus Turin zwei Spieler gegen Kaká tauschen würden, schreibt «fussballtransfers.com», doch der Brasilianer sei für Madrid unverkäuflich: «Er wird seine persönlichen Schwierigkeiten überwinden müssen, dann kann er den ‚Merengues‘ zu neuen Höhenflügen verhelfen.»

Kaká: «Will Pastor werden!»
Nach dem Ende seiner Fussball-Karriere wolle er Pastor werden, sagt Kaká. «Ich liebe die Bibel, ich würde sie gern studieren, weil sie mich fasziniert. Ich will gern den Menschen, die um mich leben, mitteilen, was Gott alles bewirken kann. Über Gott spreche ich mit meinen Kollegen der brasilianischen Nationalmannschaft und in Mailand.» Also dürften auch die Tänzer des «weissen Balletts», wie Real auch genannt wird, mehr über den Schöpfer erfahren.
Auch bei seiner Auszeichnung zum Weltfussballer des Jahres 2007 versteckte er seinen Glauben nicht: «Ich danke Gott dafür, dass ich heute hier sein kann», sagte Kaká bei der Preisverleihung.

Mit 18 fast das Karriere-Aus
Bei Spielen trug er den Schriftzug «Gott ist treu» auf seinen Schuhen. Privat vermeidet er Exzesse. Im Alter von 18 Jahren hatte der christlich erzogene Spieler seine Wirbelsäule bei einem Kopfsprung in einen Swimmingpool schwer verletzt. «Meine Karriere als Fussballer hätte damals zu Ende gehen können», sagte Kaká. «Ich brauchte damals zwei Monate, um mich von dieser schweren Verletzung einigermassen zu erholen. Zwei Monate, die für mein Leben enorm wichtig waren, denn auf einmal realisierte ich, wie oberflächlich mein Leben zuvor gewesen war.»
In dieser Zeit habe er sehr viel in der Bibel über Gott und das Leben von Jesus gelesen. «Ich lernte, dass es wirklich wichtigere Dinge gab als das, was ich bisher für den Nabel der Welt gehalten hatte. Meine Eltern sind zwar gläubige Christen, aber es wurde eben Zeit, meine ersten persönlichen Erfahrungen mit Jesus zu machen. Nach einiger Zeit war mir klar, dass ich nie wieder ohne seine tiefe Liebe und die Kraft, die ich daraus ziehe, leben möchte.»

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Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet.ch
Datum: 06.02.2010

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